Recruiting des Grauens

Arbeitgeber rufen Fachkräftemangel- hier kommt die Wahrheit, wie AG mit Bewerbern umgehen


Bewerber sind angeblich sehr gesucht, Fachkräftemangel ist in aller Munde,  hier finden Sie einige der grauenvollen Beispiele (Originalangaben von Bewerbern aus den Candidate Experience Awards DACH), wie Bewerbern tatsächlich von Arbeitgebern behandelt werden:

Antworten auf die Frage: Was war Ihr schlimmstes Erlebnis als Bewerber?

  1. Ich wurde zu einem Bewerbungstermin eingeladen, bin um 6 Uhr in der Frühe aufgebrochen und 70 km einfach gefahren, hatte bei der Arbeit Überstundenausgleich genommen und dann wurde mir vor Ort gesagt, dass das Interview nicht stattfindet.
  2. "Der potentielle Vorgesetzte hat gesagt: "Den Job möchte ich auch nicht haben."
  3. "Ich hatte einen Arbeitsvertrag und zu Arbeitsbeginn war der Arbeitgeber verschwunden, die Firma existierte nicht mehr."
  4. Sich über Fachkräftemangel in Zeitung u.ä. beschweren aber noch nicht mal auf eine Bewerbung antworten. Bewertung der Bewerbungsunterlagen nur auf Grund der Durchschnittsnote. Auf Nachfrage viel auf, dass die Bewerbung noch nicht mal gelesen wurde. Junior Stellen ausschreiben aber 5 Jahre Berufserfahrung fordern.
  5. "Als Absolvent mit zwei Mastertiteln aus dem In- und Ausland eine Werkstudententätigkeit angeboten zu bekommen oder in Teilzeit zu arbeiten."
  6. "Dass mir im Vorstellungsgespräch gesagt wurde, dass es von mir dreist ist, mich auf diese Position zu bewerben und ich doch lieber ein Praktikum absolvieren soll."
  7. "Despektierlichkeit beim Vorstellungsgespräch dem Kandidaten gegenüber, nicht einmal den Lebenslauf gelesen, keinerlei Wertschätzung gezeigt,kein Vorstellen des Personalers, kein Anbieten eines Getränks, Personaler hat aber selber etwas zu trinken"
  8. "Das ich während der telefonischen Vertragsverhandlung einen Auffahrunfall hatte, da die Personalerin meinte, dass sich das Gespräch nicht verschieben lässt."
  9. "Das schlimmste Erlebnis war, dass ich eine ganze Woche kostenlos Probe gearbeitet habe, und mich komplett ausgenutzt gefühlt habe, unter dem "Deckmäntelchen" dass die Arbeitgeberin sich besonders um ältere Arbeitnehmer "kümmern" wolle!!!!"
  10. "Ich kam rein, die Frau, die das Gespräch führen sollte, kam mir im Flur entgegen, musterte mich von oben und unten - es war deutlich zu sehen, was sie dachte. Ich wurde in den Raum gebeten, kaum saß ich, sagte sie mir, dass wir wohl nicht zusammenkommen - ein Gespräch fand nicht statt. Dass war abwertend und demütigend. Man kommt extra in das Unternehmen zu einem Vorstellungsgespräch und wird dann - weil einem die Nase nicht passt - gleich wieder herauskomplimentiert."
  11. "Bewerbungsgspräche in einer Wohnung, die zum Büro umfunktioniert wurde und angeblich ein internationals UN vertritt sind nicht authentisch."
  12. "Ein Arbeitgeber hat meine Kontaktdaten genutzt und hat mich am Telefon belästigt."
  13. "Eine Führungskraft,der es am wichtigsten erschien, dass der Teebeutel genau 3 Min im Glas bleibt"
  14. "Komplizierte Online Formulare, die man nicht zwischenspeichern kann und unklare Anforderungen zu erwartetem Umfang und Art der zu hinterlegeneden Informationen."
  15. "Unverschämte Antwort der Geschäftsleitung einer Firma, die vor 5 Jahren Insolvent war. 500 Km Anreise ohne Erstattung. Terminabsprache mit beleidigtem Absagen"
  16. "Rechtfertigung wegen des Sternzeichens im Vorstellungsgespräch." 
  17. "Große Firma, die nach drei Interviews mit langen Pausen dazwischen mich zu einem Tag Probearbeit einlädt, womit ich mich für eine befristete Anstellung mit geringem "Probegehalt" qualifizieren könnte. Nein Danke, habe ich gesagt!"
  18. "Die Aussage eines Arbeitgebers er habe Angst ich würde "noch einen Nachzügler in die Welt setzten". " 
  19. "Wochenlange Wartezeit auf Feedback bei einer Bewerbung auf eine konkrete Stelle (weder Eingangsmail auf Bewerbung noch Rückmeldung dass Bearbeitung noch Zeit in Anspruch nimmt). Ich habe dann selbst "hinterher telefoniert". Letztendlich kam dann nach Wochen noch eine Absage per Mail auf das Stellenangebot."
  20. "Mein schlimmstes Erlebnis war, während der Probezeit einen neuen inkompetenten Chef zu bekommen der die Arbeit nicht erfunden hat, dafür aber das Telefonieren mit seiner Familie. Natürlich während der Arbeitszeit. Seine Arbeit wurde auf andere abgewälzt, sprich sämtliche andere Mitarbeiter. Und in einer Küche, wo Hygiene vorrangig ist, arbeitet man nicht ohne Handschuhe mit Ekzemen an den Händen."  

Was ist Ihr "Liebling"? 

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Vielleicht gibt es zum Jahreswechsel das Pendant, die Behandlungen, über die Recruiter sich gefreut haben, als Beispiel für gute Vorsätze für Recruiter?