Diskussion am Dienstag (DAD)

Jede Woche Dienstag versuche ich in der Recruiter Community, eine für alle im Recruiting Tätigen interessante Frage zu stellen (Sie dürfen mir auch gerne eine für Sie interessante Frage zukommen lassen), zu der die Mitglieder hoffentlich eine Meinung haben und diese auch rege äußern.

Falls sich in der jeweiligen Woche genügend interessante Antworten und Beiträge finden, werde ich sie zu Themenblöcken zusammenstellen und später zur Abstimmung stellen. So bekommen wir eine schöne Rangfolge der Punkte, die uns auf der Seele liegen und es können auch die teilnehmen, die sich nicht persönlich äußern wollen.

Wenn Sie mit diskutieren wollen, oder auch nur einfach die Meinung der anderen Recruiter lesen wollen, dann sind Sie herzlich zur Diskussion am Dienstag (DAD) eingeladen. Die DAD findet in der Recruiter Community statt unter Diskussion am Dienstag

Bisher wurden (werden auch weiterhin) folgende Themen diskutiert:

Was wünschen sich Recruiter von Bewerbern?

Die Frage hätte auch lauten können: "Was nervt Sie an Bewerbern?" klingt aber nicht so politisch korrekt (lieber Wünsche äußern) aber inhaltlich gleich, was würden Sie Bewerbern als Tipps mit auf den Weg geben, damit Sie es als Recruiter einfacher haben und besser arbeiten können?
z.B.:
Bewerber sollten nicht dauernd nachfragen, wie der Status der Bewerbung ist?
Bewerber sollten schon im Anschreiben angeben, wie mobil sie sind, was sie verdienen wollen etc, damit man nicht soviel nachfragen muß?
Bewerber sollten schon mal die Anforderungen durchlesen, bevor sie sich bewerben?
Bewerber sollten bloß keine Initiativbewerbungen schicken, damit weiß man sowieso nicht was man machen soll?

Diskutieren Sie mit unter: Was wünschen sich Recruiter von Bewerbern?

Reicht ein Xing Profil als Bewerbungsunterlage?

Auf einem kürzlich gehaltenen Vortrag fragte ich die Zuhörer, ob ein Xing Profil für einen ersten Selektionsschritt in ihrem Unternehmen ausreichen würde: ca. 50 % stimmten zu. Dieser Prozentsatz schien mir sehr hoch, wie ist Ihre Meinung

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Wie ist das Verhältnis zwischen Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding?

Nach Gero Hesses Ansicht steht die Unternehmensmarke vorne, daraus ergibt die Arbeitgebermarke sich. Und die Arbeitgebermarke operativ umgesetzt bedeutet Personalmarketing. Recruiting hat dann danach gelagert zum Ziel, offene Stellen eines Unternehmens mit qualifizierten und motivierten Kandidaten zu besetzen. Er beschreibt also eine klare Hierarchie, die sich auch funktional im Unternehmen widerspiegeln sollte. 

Meiner Meinung nach ist die Ableitung der Employer Brand aus der Unternehmensmarke richtig. Wenn aber Recruiting das o.a. Ziel hat (auf Deutsch vielleicht mit Personalbeschaffung zu übersetzen), dann gibt es beim Recruiting bzw. der Personalbeschaffung eine langfristige Perspektive (Employer Brand oder Arbeitgeber Attraktiviät), eine mittelfristige (Personalmarketing) und die kurzfristige konkrete Stellenbesetzung (Recruiting im engeren Sinne). Insofern sind Employer Branding und Personalmarketing Bestandteile des Recruiting und Mittel zum Zweck der Personalbeschaffung. Grafisch finden Sie meine Version hier:

Sind Employer Branding und Personalmarketing ein Teil und damit Instrumente des Recruitings bzw. der Personalbeschaffung oder ist es genau umgekehrt?

Wie sehen Sie das Thema? Nur akademisch oder tatsächlich relevant für Sie persönlich und wie stehen Sie dazu? 

Diskutieren Sie mit unter: Wie ist das Verhältnis zwischen Recruiting, Personalmarketing und Employer Branding?


Abwerbung - das darf man nicht oder man macht es zumindest nicht!


Wie stehen Sie zum aktiven Recruiting bei anderen Unternehmen derselben oder eine anderen Branche?

Illegal, unethisch oder ein normaler Recruitingkanal?

Diskutieren Sie mit unter: Abwerbung - das darf man nicht oder man macht es zumindest nicht!