Die Recruiting Trends 2022 im Detail

Was sind die Auswirkungen von New Work auf's Recruiting?  (3.Tag der #RT22 30.3.2022)



Das ist New Work im Kern nach Frithjof Bergmann: „Jeder kann im Unternehmen das tun was er wirklich, wirklich will.“ Vielleicht sollte man für's Recruiting dann noch ergänzen "was er wirklich kann". 

Die Präferenzen der Stellensuchenden haben sich durch New Work geändert. Sie wünschen sich typische Aspekte von New Work wie Selbstverantwortung und freie Wahl des Arbeitsorts. Eine Veränderung, die die Coronapandemie für das Recruiting mitgebracht hat, ist offenkundig: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wollen vermehrt im Homeoffice arbeiten. Homeoffice ist aber nicht gleich New Work und auch nicht Agilität oder Obstteller“, resümiert bereits Markus Väth in der „New Work Charta“ von 2019. Die Anforderung an digitale Recruitingprozesse steigen. So digital sich die potenziellen Arbeitnehmer den Bewerbungsprozess am Anfang wünschen, so wichtig wird ihnen im weiteren Verlauf der Bewerbung die persönliche Note. Sie wollen persönliche Gespräche und interessieren sich dabei vor allem für das, was aktuelle Mitarbeiter einer Firma über den Job, das Arbeitsklima und die gesamte Unternehmensstruktur zu sagen haben.

Es geht um das große Bild: die Ausgestaltung einer neuen Kultur, in der sich alle wohlfühlen und den Raum haben, Dinge selbst zu entscheiden, soziale Verantwortung zu übernehmen und sich zu entwickeln.

Welche Folgen hat dies für unser Recruiting?

Warum sie den Begriff "New Work" nicht im Personalmarketing nutzen sollten?

Wie werden/bleiben wir weiterhin attraktiv für unsere Zielgruppen?

Wie ùnd auf welchen Kanälen erreichen wir weiterhin unsere Zielgruppen?

Wie können wir unsere Kultur gut kommunizieren?

Ist New Work nur ein Hype oder gekommen, um zu bleiben?


Wie Eine Veränderung, die die Coronapandemie für das Recruiting mitgebracht hat, ist offenkundig: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland wollen vermehrt im Homeoffice arbeiten.

Das sind u.a. die Fragen, denen wir uns am 3. Tag der Recruiting Trends 2022 Konferenz widmen wollen.


Agenda

Die detaillierte Agenda (10 -17 Uhr) wird gerade noch erarbeitet. Hier erhalten Sie schon mal einen Einblick in den aktuellen Stand:

10:00-10:15  Eröffnung des 3.Tages der #RT22

10.15-10.30 Einführungsvortrag "New Work und die Auswirkungen auf unser Recruiting" Wolfgang Brickwedde

Was bedeutet New Work und welchen Einfluss hat es auf das Recruiting? Was hat sich in der Arbeitswelt geändert? Was wollen Jobsuchenden jetzt? Womit kann man punkten? Was muss man strukturell ändern als AG? Wollen jetzt alle ins Homeoffice und nur noch 4 Tage arbeiten? Müssen wir jetzt auch agil werden? Wie organisiert man ein Unternehmen, wenn die Mitarbeiter remote in verschiedenen Ländern arbeiten?

10.30-10.45 Green Recruiting - wie finden wir die Future Talents? - Lutz Leichsenring

Die Green Recruiting Initiative unterstützt HR-Manager:innen bei einem echten sozial-ökologischen Wandel, denn Talente suchen Arbeitgeber, die an morgen denken. Die Ausgangssituation für das Rekrutieren von jungen Talenten hat sich durch veränderte Bedürfnisse der Zielgruppe, den digitalen Wandel und die essentielle ökologische Transformation fundamental verändert. Wie Sie diese Future Talents finden, lernen Sie im Vortrag von Lutz Leistenring kennen, dem Co-Initiator der Initiative mit 15-jähriger Erfahrung in HR!

11:15-12:00 Employer Branding im Kontext von New Hybrid Work  - Marcus Merheim
Die Pandemie hat nicht nur zu starken Veränderungen im privaten Bereich geführt, auch Unternehmen müssen sich mit den nachhaltigen Veränderungen befassen, die das New Normal mit sich bringt. Ansprüche und Wertebilder von Mitarbeitenden und Talenten haben sich verändert, professionelle Kommunikation und auch Führen von Menschen stehen stärker im Mittelpunkt als je zuvor, und auch die Merkmale, die einen Arbeitgeber attraktiv machen, haben sich grundlegend verändert. Der Vortrag zeigt die Veränderungen anhand unterschiedlicher Studien auf und gibt ganz konkrete Empfehlungen, wie Unternehmen der neuen Situation auch in ihrer Arbeitgeberkommunikation Rechnung tragen können. Interessant ist dieser Vortrag für Geschäftsführungen und Recruiting- sowie Employer Branding-Verantwortliche aus KMU. Interessant ist dieser Vortrag für Geschäftsführungen und Führungskräfte und Recruiting- sowie Employer Branding-Verantwortliche aus KMU.
12:00-13:00 Podiumsdiskussion  zu "New Work und die Auswirkungen auf das Recruiting"

13:00-14.00 Mittagspause

14:00-14:30 Remote Recruiting & Remote Work: Wie stelle ich schnell und rechtssicher z.B. den Entwickler in Portugal aus meinem Home Office an?  - Jens Bender
Die Einstellung von Mitarbeitern aus dem Home Office sowie auch eine (temporäre) Beschäftigung von Mitarbeitern im Ausland gehören seit der globalen Pandemie zum Standard im internationalen Arbeitsumfeld. Und das wird auch so bleiben. Doch was ist beim Umbau zu berücksichtigen?

Die Pandemie hat die Art wie und von wo wir arbeiten grundlegend verändert. Studien belegen, dass „Remote Work“ zum künftigen Arbeitsalltag dazu gehören wird und von immer knapper werdenden Talente erwartet wird. Zumindest dort wo es möglich ist, wird der Arbeitsalltag in Zukunft sowohl die Arbeit von zu Hause (Home Office) als auch die (temporäre) Arbeit aus dem Ausland (Remote Work) beinhalten. Das erfordert ein Umdenken bei der Suche von Talenten und neue Spielregeln in der Beschäftigung. Unternehmen müssen hier schnell sprach- und handlungsfähig sein, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.

14:30-15:15 New Work und die Auswirkungen auf die globale Talentakquise und -rekrutierung - Martin Tillert und Frank Fischer

Die beispiellose Pandemie und ihre Folgen hatten enorme Auswirkungen auf Unternehmen und Mitarbeiter in der ganzen Welt. Diese Störung hat die Unternehmen gezwungen, ganze Belegschaften auf Remote Work umzustellen. Es herrscht weithin Einigkeit darüber, dass viele Unternehmen möglicherweise nie mehr zu den traditionellen persönlichen Büros zurückkehren werden. "NEW Work" ist auf dem Vormarsch und wird durch die Freiheit, ortsunabhängig zu arbeiten, vorangetrieben. Sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer auf der ganzen Welt erkennen die Vorteile flexibler Arbeitsplätze und globaler Remote-Teams - ein Phänomen, das manche als "Great Reset" bezeichnen. Die Vorstellung aus der Zeit vor der Pandemie, dass der Standort die besten Talente hervorbringt, trifft nicht mehr zu. Remote-Teams, die dezentralisiert und global arbeiten, werden immer häufiger eingesetzt.  

Sind Sie darauf vorbereitet, wenn Sie planen, auf neue internationale Märkte zu expandieren? Wenn Ihr Unternehmen neue Arbeitsformen einführen will, sind Sie dann auch in der Lage, dorthin zu gehen, wo die Talente leben? Martin Tillert, Partner Director D/A/CH, Globalization Partners spricht mit Frank Fischer, Product Marketing bei Snyk, über die neue Arbeit und ihre Auswirkungen auf die globale Talentakquise und Rekrutierung.

15:15-15:45 New Work - New Pay? Worauf müssen sich Arbeitgeber einstellen?  - Wolfgang Brickwedde im Interview mit Stefanie Hornung 

New Work hat bei vielen Arbeitgebern an Bedeutung gewonnen. Nicht nur Unternehmen, die schon länger agil arbeiten und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Autonomie und Selbstführung ermöglichen, kommen jetzt an den Punkt, an dem sie auch über New Pay nachdenken. Wenn sich die Art der Zusammenarbeit ändert, steht auch das Vergütungssystem auf dem Prüfstand. Neue Formen der Führung, flexibles Arbeiten oder Unternehmenstransformation – immer häufiger kommt in diesem Zusammenhang die Frage auf: Wer hat hier was verdient?

Das Konzept New Pay ist eine Antwort. Es geht darum, klassische Vergütungsformen zu überprüfen und zu überarbeiten – häufig mit einem partizipativen Ansatz. Beschäftigte arbeiten an neuen Lösungen, Strukturen und Prozesse mit. Die Journalistin hat den Begriff New Pay mitgeprägt – unter anderem in dem 2019 erschienen Buch mit dem Titel New Pay: New Pay. Alternative Arbeits- und Entlohnungsmodelle und als Co-Founder des New Pay Collective. Wir fragen sie nach dem neusten Stand und worauf AG sich einstellen sollten 

15:45-16:15 4 Tage Woche bei einem KMU mit Fertigung? Das geht!   - Wolfgang Brickwedde im Interview mit der CEO Heike Wenzel
Warum hat sich die Wenzel Group als produzierender Mittelständler für das Arbeitszeitmodell der Vier-Tage-Woche entschieden? Gab es dafür Vorbilder? Was erhoffte Sie sich die Wenzel Group dadurch? Wo sieht Sie evtl. Vorteile im Arbeitsmarkt? Wie finden das ihre MA? Welche Einfluss sieht in der Produktivität? Welche Tipps würde sie anderen AG für geben, die die 4 Tage Woche auch einmal ausprobieren wollen?





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