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Der Linkedin Recruiter im Vergleich zum neuen XING Talentmanager 

Goliath gegen David?


Vor kurzem hat XING den neuen XING Talentmanager vorgestellt. Einen detailierten Feature-Check mit Screenshots und einem ersten Fazit finden Sie hier im XING Talentmanager Feature-Check.

Bisher sahen sich Unternehmen zwei Herausforderungen beim proaktiven Recruiting in Xing gegenüber:

1. Die Xing-Accounts der rekrutierenden Recruiter sind grundsätzlich Privataccounts, auch wenn die Arbeitgeber die Kosten häufig erstatten. Wenn ein Recruiter das Unternehmen verläßt, nimmt er oder sie auch sein aufgebautes Netzwerk inkl. Kommunikation mit potentiellen Kandidaten und Bewerbern mit.

2. Potentielle Kandidaten werden von den Recruitern der suchenden Unternehmen häufig doppelt und mehrfach angesprochen, weil die Recruiter innerhalb von Xing nicht sehen können, wer wen bereits angesprochen hat. Das hinterläßt bei den Angesprochenen gelinde gesagt nicht den professionellsten Eindruck... 

Problemlöser XING Talentmanager

Die beiden o.a. Herausforderungen gehören bei den Nutzern des neuen Xing Talentmanagers der Vergangenheit an. 


Ein Unternehmen kann einen Xing Zugang kaufen und die Accounts an seine Recruiter verteilen. Die Kommunikation mit den Bewerber verbleibt innerhalb dieses Zugangs und die Recruiter eines Unternehmen können sehen, welche/r  Kollege/in was mit den potentiellen Kandidaten kommuniziert hat.

Falls Sie Interesse haben, den neuen Xing Talent Manager einmal selber zu testen, leite ich Ihren Wunsch gerne an Xing weiter. Hier können Sie sich für einen persönlichen kostenfreien Test registrieren: XING TALENT MANAGEMENT KOSTENFREI TESTEN


Wie gut ist der XING Talentmanager im Vergleich zur Konkurrenz?

Das ist für XING Mitglieder neu und wunderbar, aber insgesamt keineswegs so neu, wie man vermuten könnte. Die Konkurrenz, Linkedin, bietet eine solche Lösung bereits seit einigen Jahren am Markt. Es stellt sich also die Frage, wie schlägt sich der Neuling im Vergleich zur etablierten Konkurrenz?

Die Features  im  Vergleich

Der Feature-Check des Linkedin Recruiters vs. XING Talentmanager schaut aus der Sicht eines Recruiter bzw. eines Recruitment Managers wieder auf die folgenden Schritte:

  • Die Suche nach Kandidaten
  • Die Ansprache von Kandidaten
  • Das Management der Kandidaten
  • Die Möglichkeiten eines Administrators
  • Kosten/Ertragsbetrachtung und div.






Eine Anmerkung sei gestattet: Die Suchmöglichkeit und Ansprache aller Mitglieder, auch außerhalb der eigenen Kontakte, ist bei Xing allgemeiner Teil des Netzwerkes
. Bei LinkedIn ist der Zugang (Ansicht des vollständigen Profile, inkl. Namen) normalerweise auf das eigenes Netzwerk (Kontakte des 1.,2, und teilw. 3. Grades) beschränkt, insofern bedeutet diese Erweiterung bei LinkedIn sehr viel, bei Xing ist es normal.

Und wie sieht die Suchmöglichkeit von Kandidaten beim Linkedin Recruiter aus?


Erweiterte Suche:






Eingrenzung der Suchmöglichkeiten mit Filtern:




Eingrenzung der Suchmöglichkeiten mit detailierten Filtern:










Bei Xing konnten beim Recruiter Account bis zu 75 pro Tag außerhalb des eigenen Netzwerkes kontaktiert werden, beim Talentmanager sind es jetzt "nur" noch 300 pro Monat, insofern für "Poweruser" ein deutlicher Rückschritt. Der Linkedin Recruiter kommt mit inkl. 50 sog. Inmail pro Monat (Wert je 8 €) pro erworbener User. Diese Inmails können wiederverwendet werden, falls keine Antwort nach einer Woche eingeht.

Und wie sieht die Kandidatenansprache beim Linkedin Recruiter aus?









Und wie sieht das Kandidatenmanagement beim Linkedin Recruiter aus?

Liste potentieller Kandidaten




Möglichkeiten der Weiterleitung









Einstellung für die Beurteilung der Fachvorgesetzen:






Und kann man als Administrator beim Linkedin Recruiter machen?














Das Fazit zum Xing Talentmanager vs. Linkedin Recuiter

Für den deutschen Markt mit dem Marktführer XING ist der neue XING Talentmanager eine große Hilfe, so löst er doch die beiden wichtigsten Probleme für Arbeitgeber beim proaktiven Recruiting mit XING:

1. Er minimiert das Risiko, daß ein/e Recruiter/in sein/ihr Netzwerk bei Verlassen des Unternehmens mitnimmt.

2. Er läßt die Recruiter untereinander erkennen, wer welchen Kandidaten bereits kontaktiert hat und vermeidet damit die unprofessionelle Mehrfachansprache

Was fehlt noch?

In der konkreten Ausgestaltung ist es zunächst eine Basislösung, die noch nach und nach ausgebaut werden muß. So sind die einstellenden Manager einzubeziehen, um ein Feedback über Kandidaten einholen zu können. Die Ansprachemöglichkeiten der gefundenen Kandidaten sind um personalisierbare Massenmails zu ergänzen, um die Produktivität der Recruiter zu erhöhen.

Bei der Aministratorenfunktion sind noch die meisten Baustellen: Es fehlt ein Online-Controlling über die Aktivitäten der Recruiter, ein Dashboard zur schnellen Übersicht, ein Statusbericht pro Projekt.

Insofern, ein guter Start, aber noch viel zu tun.



Aus den Angaben, was beim Xing Talentmanager noch fehlt, kann man auch die bessere Ausstattung des Linkedin Recruiter erahnen: Der Linkedin Recruiter bietet ein Online-Controlling über die Aktivitäten der Recruiter, ein Dashboard zur schnellen Übersicht, ein Statusbericht pro Projekt. Einstellende Manager können in den Kandidatenauswahlprozess einbezogen werden und es können Massen-Emails generiert werden, die für den Adressaten wie persönliche Emails aussehen. Es können seitens des Administrators rechtlich verbindliche Vorlagen für den Ansprache ausgewählt werden

Der Xing Talentmanager ist ein guter erster Wurf für den deutschen Markt, der Linkedin Recruiter ist die deutlich ausgefeiltere Variante und man merkt die längere Präsenz am Markt.

Von der Kosten/Nutzen Betrachtung her liegt der Xing Talentmanager für Deutschland  bei ca. 5% der Kosten (0,44 € vs. 8,87 € pro CPPC (1000)) des LinkedIn Recruiters. Insofern ist der Vergleich David gegen Goliath berechtigt. Bei der internationalen Betrachtung kehrt sich der Vergleich um. Für Unternehmen, die an internationalen Kandidaten interessiert sind, liegt Linkedin bei ca. 25 % der Kosten von XING ( (0,04 € vs. 0,17 € pro CPPC (1000)), von den tatsächlichen Recruitingmöglichkeiten aufgrund der unterschiedlichen Länderpräsenz mal ganz abgesehen.

Abschließend kann man vielleicht unter Berücksichtigung der Features und der
Mitgliederzahlen einen Vergleich aus der Automobilwelt heranziehen: den Xing Talentmanager könnte man als übermotorisierten aber unterausgestatteten Mittelklassewagen bezeichnen, der Linkedin Recruiter wäre dann der sehr gut ausgestattete aber deutlich untermotorisierte Oberklassewagen.